Wildschwein Frankreich Mittel

Wildschweinkeule mit Wacholder und Rotwein aus dem Ofen

Eine Wildschweinkeule mit Knochen, gewürzt mit Wacholder, Lorbeer, Thymian und Pfeffer und gegart, bis im Kern 71 °C erreicht sind. Diese gegarte Fassung ersetzt die frühere Rohpökelung und wird mit einem Thermometer kontrolliert.

Autor: David Verdier

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30 Min. Vorbereitung

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Wildschweinkeule mit Wacholder und Rotwein aus dem Ofen

Einführung

Eine gegarte, sichere und aromatische Fassung

Dieses Rezept bewahrt die Aromen der ursprünglichen Zubereitung, verzichtet aber vollständig auf Rohpökelung und Reifung. Rotwein gibt dem Bratensaft Geschmack, macht das Fleisch jedoch nicht sicher. Entscheidend sind mindestens 71 °C an den dicksten Stellen, mit Abstand zum Knochen gemessen.

Zutaten

Zutaten für 20 Personen

Hier finden Sie die detaillierte Zutatenliste und können die Mengen automatisch an die gewünschte Portionsanzahl anpassen.

Küchenart

Frankreich

Gerichtstyp

Geschmort, herzhaft, kräftige Sauce

Mengen anpassen

Für 20 Portionen

Die Mengen werden automatisch aktualisiert.

Portionen

Zubereitung

Rezeptschritte

1

Kontrolliertes Fleisch wählen und kalt halten

Nur eine als genusstauglich beurteilte Keule verwenden und durchgehend bei 0 bis 4 °C lagern. Wenn verfügbar, den Nachweis der Trichinella-Untersuchung verlangen. Auch bei negativem Befund ist vollständiges Garen erforderlich; Salz, Wein und Haushaltsgefrieren ersetzen es nicht.

2

Ofen vorheizen und Thermometer vorbereiten

Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 160 °C vorheizen. Den Rost im unteren Drittel einschieben und ein sauberes, kalibriertes Fleischthermometer bereitlegen. Einen großen, tiefen Bräter verwenden.

3

Keule parieren und trocknen

Beschädigte Stellen, Blutgerinnsel, sichtbare Sehnen und überschüssiges weiches Fett entfernen, ohne tief ins Fleisch zu schneiden. Nicht abwaschen, sondern mit Küchenpapier trocken tupfen. Danach Arbeitsfläche, Messer und Hände gründlich reinigen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

4

Würzmischung vorbereiten

Wacholderbeeren leicht zerdrücken. Lorbeer und Thymian zerreiben und mit Salz, Zucker, grob zerstoßenem und gemahlenem Pfeffer mischen. Diese Mengen dienen nur zum Würzen und sind kein Konservierungsverfahren.

5

Keule würzen

Die Mischung auf allen Seiten der Keule einreiben. Sofort mit der Fleischseite nach oben in den Bräter legen. Es gibt weder eine längere Pökelphase noch Reifung oder Trocknung bei Raumtemperatur.

6

Wein und Schmalz zugeben

Den Wein um das Fleisch gießen, ohne die Gewürze abzuspülen. Das Schmalz in kleinen Flöckchen darauf verteilen. Wein und Gewürze geben Aroma, machen das Fleisch aber nicht sicher.

7

Braten, ohne sich auf eine feste Zeit zu verlassen

Bei 160 °C braten. Gelegentlich mit sauberem Bratensaft begießen; kein Werkzeug verwenden, das rohes Fleisch berührt hat. Die Dauer hängt stark von Gewicht, Form, Knochen und Ofen ab. Das Thermometer, nicht die Uhr, bestimmt das Ende.

8

Im Kern 71 °C erreichen

An mehreren Stellen im dicksten Muskel messen, ohne den Knochen zu berühren. Jeder Messpunkt muss mindestens 71 °C erreichen. Liegt ein Wert darunter, weitergaren und mit sauberer Sonde erneut prüfen. Die Farbe allein ist kein zuverlässiger Maßstab.

9

Ruhen lassen und aufschneiden

Die Keule aus dem Ofen nehmen, locker abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit sauberem Brett und Messer aufschneiden. Heiß oder warm mit dem abgesiebten und nochmals erhitzten Bratensaft servieren.

10

Reste rasch kühlen und lagern

Reste spätestens zwei Stunden nach dem Garen kühlen. Für schnelles Abkühlen das Fleisch vom Knochen lösen und in kleine, flache Portionen in geschlossenen Behältern verteilen. Bei 0 bis 4 °C lagern und innerhalb von 48 Stunden verbrauchen.

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Portionen : 4

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Portionen : 4

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