Hunt Rexia
Sikahirsch France Mittel

Hirschragout im Blätterteigmantel

Eine herzhafte Wildpastete mit langsam geschmortem Hirsch, aromatischen Pilzen, Speck und einer glänzenden Teighülle – ideal für Herbst, Winter und festliche Menüs.

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40 Min. Vorbereitung 170 Min. Kochen 210 Min. Gesamt

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Hirschragout im Blätterteigmantel

Einführung

Rustikale Wildküche mit feiner Note

Diese Pastete vereint alles, was ein gutes Wildgericht ausmacht: kräftig angebratenes Hirschfleisch, eine dunkle, konzentrierte Sauce mit Portwein, Wacholder und Thymian sowie ein mürber, goldbrauner Teigdeckel. Das Ragout wird zunächst sanft geschmort, damit es besonders zart wird, und danach in Teig gebacken. So entsteht ein Gericht, das bodenständig und elegant zugleich ist.

Vorbereitung

40 min

Kochen

170 min

Gesamtzeit

210 min

Portionen

6

Marinade

Nein

Schwierigkeit

Mittel

Zutaten

Zutaten für 6 Personen

Hier finden Sie die detaillierte Zutatenliste und können die Mengen automatisch an die gewünschte Portionsanzahl anpassen.

Empfohlenes Stück

cubos da pá ou da perna

Küchenart

France

Gerichtstyp

Geschmort, herzhaft, kräftige Sauce

Mengen anpassen

Für 6 Portionen

Die Mengen werden automatisch aktualisiert.

portions

Zubereitung

Rezeptschritte

1

Hirschfleisch anbraten

10 Min.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Hirschfleisch trocken tupfen, salzen, pfeffern und leicht mit dem Mehl bestäuben. Das Öl in einem ofenfesten Schmortopf erhitzen und das Fleisch portionsweise kräftig anbraten, bis es rundum gut gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.

2

Speck, Zwiebeln und Pilze anschwitzen

12 Min.

Im selben Topf den geräucherten Schweinebauch bei mittlerer Hitze auslassen, bis er leicht knusprig ist. Zwiebel hinzufügen und glasig anschwitzen. Dann die Champignons zugeben und bei etwas stärkerer Hitze braten, bis ihre Flüssigkeit verdampft ist und sie Farbe genommen haben.

3

Ablöschen und Ragout ansetzen

8 Min.

Mit dem Portwein ablöschen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Das angebratene Hirschfleisch zurück in den Topf geben. Fond, Thymian, Lorbeer und Wacholderbeeren zufügen und alles einmal aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4

Sanft schmoren

120 Min.

Den Topf mit Deckel verschließen und im Ofen etwa 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch sehr zart ist. Zwischendurch prüfen, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Falls nötig, etwas Fond ergänzen.

5

Füllung abkühlen und Sauce trennen

15 Min.

Das Ragout aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Kräuter und Lorbeer entfernen. Etwa die Hälfte der Sauce abgießen und für das Servieren aufbewahren. Die restliche Füllung sollte saftig, aber nicht flüssig sein. Vollständig auskühlen lassen, damit der Teig später knusprig bleibt.

6

Pastete formen

10 Min.

Eine kleine Pie-, Pasteten- oder Auflaufform mit Butter einfetten. Eine Teigportion auf leicht bemehlter Fläche ausrollen und die Form damit auslegen. Die kalte Hirschfüllung einfüllen. Die zweite Teigportion ausrollen, als Deckel auflegen und die Ränder gut zusammendrücken. In die Mitte ein kleines Dampfloch schneiden.

7

Bestreichen und backen

5 Min.

Eigelb mit Milch oder Sahne verrühren und den Teigdeckel damit bestreichen. Die Pastete im auf 200 °C vorgeheizten Ofen 30 bis 35 Minuten backen, bis der Teig tief goldbraun und durchgebacken ist.

8

Ruhen lassen und servieren

30 Min.

Die Pastete nach dem Backen 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen die reservierte Sauce nochmals erhitzen und bei Bedarf leicht einkochen. Die Pastete in Stücke schneiden und mit der heißen Sauce servieren.

Tipps

Tipps vom Chefkoch

  • Die Füllung muss vor dem Einschlagen in den Teig vollständig abgekühlt sein, sonst wird der Boden weich.
  • Das Fleisch immer portionsweise anbraten, damit es röstet und nicht kocht.
  • Wenn die Sauce nach dem Schmoren zu dünn ist, vor dem Füllen offen etwas einkochen lassen.
  • Für besonders tiefen Geschmack kann ein kleiner Schuss Preiselbeergelee in die Sauce eingerührt werden.
  • Mürbeteig wirkt rustikal und mürbe, Blätterteig ergibt eine luftigere, feinere Hülle.

Anrichten

Anrichtetipps

Die Pastete in dicke Stücke schneiden und die Sauce separat darum oder darunter anrichten.
Dazu passen glasierte Schalotten, gebratene Waldpilze oder ein Selleriepüree sehr gut.
Etwas frischer Thymian oder fein gehackte Petersilie sorgt für einen frischen Abschluss auf dem Teller.

Beilagen

Passende Beilagen

  • Selleriepüree

    Seine milde, cremige Textur passt hervorragend zum kräftigen Wildragout.

  • Rotkohl mit Apfel

    Die feine Süße und Säure bringen Balance zur herzhaften Pastete.

  • Gebratene Rosenkohlblätter

    Leicht nussig und angenehm bitter – eine moderne, winterliche Beilage.

  • Preiselbeeren

    Ein klassischer Begleiter zu Wild, der Frucht und Frische ins Gericht bringt.

Speise- und Weinempfehlung

Weinempfehlung

Zu dieser Wildpastete passen kräftige, würzige Rotweine besonders gut. Sehr stimmig sind ein Spätburgunder mit etwas Reife, ein Syrah oder ein Côtes-du-Rhône. Wer den Portwein in der Sauce aufgreifen möchte, kann auch einen trockenen, dunkelfruchtigen Rotwein mit feinen Kräuternoten wählen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt Hirsch auch anderes Wild verwenden?

Ja, das Rezept funktioniert auch mit Reh oder Wildschwein. Wichtig ist, die Garzeit an die Fleischart und den Zuschnitt anzupassen.

Welcher Teig eignet sich am besten?

Ein herzhafter Mürbeteig ist besonders klassisch und stabil. Für eine feinere, blättrige Variante kann auch Blätterteig verwendet werden.

Kann ich die Füllung am Vortag vorbereiten?

Ja, das ist sogar empfehlenswert. Das Ragout gewinnt über Nacht an Geschmack und lässt sich kalt deutlich besser in den Teig füllen.

Wie verhindere ich einen durchweichten Boden?

Die Füllung muss gut reduziert und vollständig abgekühlt sein. Außerdem hilft es, nur einen Teil der Sauce in der Pastete zu lassen und den Rest separat zu servieren.

Kann man die Pastete einfrieren?

Ja. Am besten die geschmorte Füllung separat oder die ungebackene, fertig geformte Pastete einfrieren. Vor dem Backen vollständig auftauen oder die Backzeit entsprechend verlängern.

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