Ofen vorbereiten und Preiselbeeren aromatisieren
10 Min.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Preiselbeeren mit dem Cognac in einer kleinen Schüssel verrühren und ziehen lassen.
Saftig gebratene Wildschweinkeule mit würziger Senf-Honig-Kruste, geschmorten Zwiebeln, Dunkelbier und einer fein eingekochten Sauce mit Preiselbeeren und Cognac – ideal für Herbst, Winter und festliche Anlässe.
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Einführung
Vorbereitung
25 min
Kochen
110 min
Gesamtzeit
135 min
Portionen
6
Marinade
Ja
Schwierigkeit
Mittel
Hier finden Sie die detaillierte Zutatenliste und können die Mengen automatisch an die gewünschte Portionsanzahl anpassen.
Empfohlenes Stück
perna de javali
Küchenart
France
Gerichtstyp
Geschmort, herzhaft, kräftige Sauce
Zutaten
Wildschweinkeule
mit Knochen, küchenfertig
Zwiebeln
mittelgroß
Butter
geteilt
Honig
flüssig
Dunkelbier
zimmertemperiert
Haselnüsse
aus dem Glas oder Kompott
Cognac
optional, aber empfohlen
Grobkörniger Senf
mittelscharf
Kräuter der Provence
Salz
nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer
frisch gemahlen
Wasser oder Wildfond
zum Ablöschen und für mehr Sauce
Zubereitung
10 Min.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Preiselbeeren mit dem Cognac in einer kleinen Schüssel verrühren und ziehen lassen.
10 Min.
Die Wildschweinkeule trocken tupfen und in eine große ofenfeste Form legen. Mit grobem Senf und 2 EL Honig rundum einreiben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen.
45 Min.
Die Keule auf mittlerer Schiene in den heißen Ofen geben und 20 Minuten kräftig anrösten. Danach die Temperatur auf 180 °C reduzieren. Während der gesamten Garzeit den Braten etwa alle 15 Minuten mit dem austretenden Saft übergießen.
35 Min.
Eine Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit die Zwiebels palten in die Form geben und das Dunkelbier über bzw. neben das Fleisch gießen. Falls nötig, zusätzlich etwas Wasser oder Wildfond angießen, damit der Bratensatz nicht zu dunkel wird.
30 Min.
Die übrigen 2 Zwiebeln fein hacken. In einer Pfanne 30 g Butter zerlassen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten weich und goldgelb anschwitzen. Mit einem kleinen Schuss Wasser oder etwas Fond ablöschen, den restlichen 1 EL Honig einrühren und weitere 10 bis 15 Minuten sanft schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
15 Min.
Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit die Cognac-Preiselbeer-Mischung über die Wildschweinkeule geben und den Braten nochmals mit dem Bratensaft überziehen. Weitergaren, bis das Fleisch außen schön glänzt und innen saftig ist.
10 Min.
Die Wildschweinkeule aus dem Ofen nehmen, locker mit Alufolie abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Bratensaft samt Zwiebeln aus der Form in einen Topf geben, wenn gewünscht durch ein Sieb passieren und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Die restlichen 20 g kalte Butter einrühren, bis die Sauce leicht bindet und glänzt. Noch einmal abschmecken.
5 Min.
Die Wildschweinkeule in Scheiben oder portionsgerechte Stücke schneiden. Mit den geschmorten Honigzwiebeln anrichten und die Dunkelbiersauce separat oder direkt darüber servieren.
Tipps
Anrichten
Beilagen
Kartoffelklöße
Sie nehmen die kräftige Sauce hervorragend auf und passen klassisch zu Wild.
Rotkohl mit Apfel
Die leichte Süße ergänzt das würzige Fleisch und die Preiselbeeren ideal.
Gebratene Wurzelgemüse
Pastinaken, Möhren und Sellerie bringen Röstaromen und Erdigkeit auf den Teller.
Speise- und Weinempfehlung
FAQ
Für eine Wildschweinkeule von etwa 2,5 kg sind rund 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden bei Kombination aus hoher Anfangshitze und anschließend 180 °C realistisch. Die genaue Garzeit hängt von Alter, Größe und Beschaffenheit des Fleisches ab.
Ja. Statt Dunkelbier können Sie Wildfond, Brühe oder eine Mischung aus Apfelsaft und Fond verwenden. Das Ergebnis wird etwas milder, aber ebenfalls aromatisch.
Sehr gut passen Kartoffelklöße, Rotkohl, Rosenkohl, Spätzle, Selleriepüree oder gebratene Wurzelgemüse.
Ja. Sie können die Keule bereits einige Stunden vorher mit Senf, Honig und Gewürzen einreiben und gekühlt lagern. Vor dem Garen sollte das Fleisch wieder etwas Temperatur annehmen.
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