Hunt Rexia
Rotwild U.S. Virgin Islands Mittel

Hirsch-Jerky mit Teriyaki und schwarzem Pfeffer

Würzig, leicht rauchig und angenehm bissfest: Dieses Hirsch-Jerky wird aus magerem Hirschfleisch hergestellt, in einer herzhaft-süßlichen Marinade eingelegt und anschließend schonend getrocknet. Ein ideales Rezept für selbstgemachtes Dörrfleisch aus Wild.

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25 Min. Vorbereitung 210 Min. Kochen 235 Min. Gesamt

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Hirsch-Jerky mit Teriyaki und schwarzem Pfeffer

Einführung

Selbstgemachtes Hirsch-Jerky mit intensivem Wildaroma

Hirschfleisch eignet sich hervorragend für Jerky, weil es sehr mager ist und beim Trocknen ein besonders kräftiges Aroma entwickelt. Für ein gutes Ergebnis ist wichtig, sichtbares Fett sorgfältig zu entfernen, das Fleisch gleichmäßig zu schneiden und es ausreichend lange zu marinieren. Die Kombination aus Teriyaki, feiner Rauchnote und grobem Pfeffer sorgt für ein ausgewogenes, herzhaftes Wild-Jerky, das sich gut als Snack, für Wanderungen oder als proteinreiche Vorratsspezialität eignet.

Vorbereitung

25 min

Kochen

210 min

Gesamtzeit

235 min

Portionen

8

Marinade

Ja

Schwierigkeit

Mittel

Zutaten

Zutaten für 8 Personen

Hier finden Sie die detaillierte Zutatenliste und können die Mengen automatisch an die gewünschte Portionsanzahl anpassen.

Empfohlenes Stück

assado de veado

Küchenart

U.S. Virgin Islands

Gerichtstyp

Geschmort, herzhaft, kräftige Sauce

Mengen anpassen

Für 8 Portionen

Die Mengen werden automatisch aktualisiert.

portions

Zubereitung

Rezeptschritte

1

Fleisch vorbereiten

90 Min.

Das Hirschfleisch sorgfältig von allen sichtbaren Fett- und Sehnenresten befreien. Anschließend 1 bis 2 Stunden ins Gefrierfach legen, bis es fest, aber noch schneidbar ist. So lassen sich gleichmäßige Streifen leichter schneiden.

2

Marinade anrühren

5 Min.

Teriyaki-Marinade, Flüssigrauch, Pökelsalz, Knoblauchpulver und optional Zwiebelpulver in einer Schüssel oder in einem großen Gefrierbeutel gründlich verrühren, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat.

3

Fleisch in Streifen schneiden

10 Min.

Das leicht angefrorene Fleisch herausnehmen und in etwa 5 bis 6 mm dicke Streifen schneiden. Für zarteres Jerky quer zur Faser schneiden, für eine festere, zähere Textur längs zur Faser.

4

Marinieren

720 Min.

Die Fleischstreifen in die Marinade geben, gründlich vermengen und in einem verschlossenen Beutel oder abgedeckt im Kühlschrank 8 bis 24 Stunden marinieren. Zwischendurch einmal durchkneten oder wenden, damit alle Stücke gleichmäßig würzen.

5

Abtropfen lassen

10 Min.

Die marinierten Fleischstreifen aus dem Kühlschrank nehmen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit das Jerky später gleichmäßig trocknet.

6

Würzen

5 Min.

Die Fleischstreifen mit etwas zusätzlichem Knoblauchpulver bestäuben. Wer ein pfeffriges Jerky möchte, drückt eine Seite der Streifen in grob geschroteten schwarzen Pfeffer.

7

Trocknen

210 Min.

Die Streifen mit etwas Abstand auf die Gitter eines Dörrautomaten legen. Zuerst 2 1/2 Stunden bei 74 °C trocknen, dann weitere 1 Stunde bei 63 °C, bis das Fleisch trocken, biegsam und an den Bruchstellen leicht rissig ist, aber nicht komplett zerbricht. Je nach Gerät und Dicke kann die Zeit leicht variieren.

8

Abkühlen und lagern

10 Min.

Das fertige Jerky vollständig auskühlen lassen. In saubere, luftdichte Behälter oder Beutel füllen. Für längere Haltbarkeit kühl und trocken lagern, am besten im Kühlschrank.

Tipps

Tipps vom Chefkoch

  • Für gutes Jerky immer besonders mageres Fleisch verwenden, da Fett schneller ranzig wird.
  • Je gleichmäßiger die Streifen geschnitten sind, desto gleichmäßiger trocknen sie.
  • Das Jerky ist fertig, wenn es sich biegen lässt und an der Oberfläche Risse zeigt, aber nicht bricht.
  • Wer ohne Dörrautomaten arbeitet, kann das Jerky auch im Backofen bei leicht geöffneter Tür und Umluft trocknen.
  • Pökelsalz nur in der angegebenen Menge verwenden und sorgfältig dosieren.

Anrichten

Anrichtetipps

Rustikal auf einem Holzbrett mit eingelegten Gurken und Senf servieren.
In kleine Stücke geschnitten als herzhafter Snack zu Bier oder Softdrinks anbieten.
Mit gerösteten Nüssen und Trockenfrüchten zu einer Wild-Snackplatte kombinieren.

Beilagen

Passende Begleiter

  • Kräftiges Ginger Beer

    Die würzige Schärfe und leichte Süße passen gut zur rauchigen Marinade.

  • Herber Apfelsaft

    Die fruchtige Säure gleicht Salz und Umami angenehm aus.

  • Syrah oder Zinfandel

    Kräftige Rotweine mit Würze und dunkler Frucht begleiten das Wildaroma besonders gut.

Speise- und Weinempfehlung

Getränkeempfehlung

Zu würzigem Hirsch-Jerky passen kräftige, trockene Rotweine mit moderater Frucht, etwa ein Syrah oder ein Zinfandel. Alkoholfrei harmonieren ungesüßter Eistee, Ginger Beer oder ein herber Apfelsaft besonders gut.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welches Fleisch eignet sich am besten für Hirsch-Jerky?

Am besten eignet sich sehr mageres Fleisch aus der Keule, Oberschale oder Nuss. Wichtig ist, möglichst alles sichtbare Fett und Bindegewebe zu entfernen.

Wie dick sollten die Streifen für Jerky sein?

Ideal sind etwa 5 bis 6 mm. Dünnere Streifen trocknen schneller und werden fester, dickere bleiben etwas saftiger und brauchen länger.

Wie lange ist selbstgemachtes Hirsch-Jerky haltbar?

Gut getrocknetes Jerky hält sich luftdicht verpackt einige Tage bei Raumtemperatur, deutlich länger jedoch im Kühlschrank. Für maximale Qualität sollte es kühl, trocken und dunkel gelagert werden.

Kann ich das Jerky auch ohne Flüssigrauch zubereiten?

Ja, dann wird das Aroma milder und weniger rauchig. Sie können den Flüssigrauch einfach weglassen oder durch etwas geräuchertes Paprikapulver ergänzen.

Kann ich Hirsch-Jerky im Backofen machen?

Ja. Verwenden Sie Umluft bei niedriger Temperatur und lassen Sie die Ofentür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Trocknungszeit hängt vom Ofen und von der Dicke der Streifen ab.

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